Soziale Liste Bochum P R E S S E I N F O R M A T I O N Soziale Liste Bochum für neutrales Wirtschaftsgutachten: Ausstieg aus dem RuhrCongress gefordert Die Soziale Liste Bochum befürwortet erneut einen Ausstieg aus dem Millionengrab RuhrCongress. Angesichts der bekannten Verluste, weiterer Veranstaltungsausfälle und der anhaltend prekären Finanzlage der Stadt Bochum ist ein Festhalten an diesem Prestigeobjekt nicht länger zu verantworten. Die Soziale Liste Bochum verweist auf die offiziell ausgewiesenen Verluste, einschließlich des von der Stadt Bochum an den Investor abzuführenden Mindestgewinns, von 4,8 Mill. Euro für den RuhrCongress allein, in den Jahren 2003 und 2004. Für das Jahr 2005 werden nochmals voraussichtlich 2 bis 2,5 Millionen Euro hinzukommen. In drei Jahren hat die Stadt dann rund 7 Mill. Euro für dieses Prestigeobjekt ausgegeben. Unter den wirtschaftlichen Bedingungen im Ruhrgebiet und angesichts der Konkurrenzsituation mit eingeführten Veranstaltungszentren u. a. in Dortmund, Essen, Oberhausen wird sich auf absehbare Zeit der RuhrCongress nicht wirtschaftlich betreiben lassen. Dies wird auch durch die vielen Veranstaltungsausfälle im RuhrCongress belegt. Die Soziale Liste Bochum fordert deshalb einen geordneten Ausstieg aus diesem Projekt, nach dem Motto: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende! Für die Details des geordneten Ausstiegs soll die Stadt ein neutrales und qualifiziertes Wirtschaftsgutachten in Auftrag geben, so die Soziale Liste Bochum. Bochum 2005-11-04 |