Mit dem Format „Wissensrunde Sicherheiten“ laden UniverCity Bochum e.V., vhs und Stadtbücherei Bochum am 18.3. zu einer Veranstaltung mit Prof. Dr. Martin Langanke (Evangelische Hochschule) ein, die sich der Frage widmet, wie sich die Pflicht zu humanitärer Hilfe und das Bedürfnis nach Sicherheit zueinander verhalten. Weitere Teile der Reihe widmen sich der Radikalisierung von Jugendlichen und Dunkelfeldstudien zu gefühlter Sicherheit. Der Eintritt ist frei.
- Di, 18.3., 17.30 – 18.30
- Nothilfe vs. Innere Sicherheit?! Ethische Überlegungen zur Priorisierung von Flüchtlingsschutz und Sicherheitsinteressen
- Lore-Agnes-Raum (im BVZ), Gustav-Heinemann-Pl. 2 – 6, 44777 Bochum
- Anmeldung gewünscht, aber nicht zwingend notwendig: https://vhs.bochum.de/kurssuche/kurs/Nothilfe-vs-Innere-Sicherheit-Priorisierung-von-Interessen/K13201
»In gesellschaftlichen Debatten über Migration und Geflüchtete prallen oft zwei zentrale Werte aufeinander: die Pflicht zur humanitären Hilfe und das Bedürfnis nach Sicherheit. Immer wieder werden Vorfälle instrumentalisiert, um diese Werte gegeneinander auszuspielen. Doch wie stehen „Nothilfe“ für Schutzsuchende und „innere Sicherheit“ tatsächlich zueinander? Und was meinen Menschen eigentlich, wenn sie von „innerer Sicherheit“ sprechen?
Prof. Dr. Martin Langanke (Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe Bochum, Professur für Ethik) untersucht aus ethischer Sicht, wie sich die Werte der „Nothilfe“ für Geflüchtete und die „innere Sicherheit“ zueinander verhalten. Dabei geht es darum, ob beide Werte gleichberechtigt nebeneinanderstehen oder ob es eine ethisch sinnvolle Rangfolge geben kann.
Eine Anmeldung erleichtert uns die Planung, ist jedoch nicht zwingend notwendig. Spontane Teilnahme ist genauso möglich.
Vielleicht ist das Thema auch für Ihre Organisation, Ihr Netzwerk oder Ihre Mitglieder von Interesse? Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Einladung weiterleiten und damit dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen von diesem wichtigen Wissen profitieren.
Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Wissensrunde Sicherheit(en): Öffentlich, privat, digital – Wie (un)sicher sind wir wirklich?“. Jeden Monat informieren und diskutieren Expert*innen mit Bezug zum Jahresthema des Haus des Wissens spannende Fragestellungen. Die Wissensrunde wird vom UniverCity Bochum e.V., der vhs Bochum und der Stadtbücherei Bochum organisiert.«
Ausblick auf die weiteren Themen:
- Di 15.4. 17:30 Uhr: Wie man mit Mathe Smartphones und Türen knackt (Prof. Dr. Gregor Leander, Ruhr-Universität Bochum, Heisenberg-Professur für Symmetrische Kryptografie)
- Di, 20.5., 17.30 Uhr: Radikalisierung im digitalen Raum: Wie extremistische Ansprachen Jugendliche erreichen (Dr. Josephine B. Schmitt, Center for Advanced Internet Studies)
- Di, 3.6., 17.30: Bochum – viel sicherer als man glaubt. Ein Blick auf Ängste der Bochumer*innen (Prof. Thomas Feltes, Ruhr-Uniersität. Bochum, Juristische Fakultät, Lehrstuhl für Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft)