Sonntag 16.10.22, 16:24 Uhr

Theater Traumbaum sieht Lichter am Ende des Tunnels


Das Theater Traumbaum berichtet, dass es aktuell im Endspurt der „Anne Frank Kultur-Wochen für junges Publikum 2022“ sei und schreibt weiter:. »Auch abgekoppelt vom neunten November gab es dieses Jahr wieder großen Zulauf und starkes Interesse an dieser Spielzeit gegen Rassismus und Gewalt. Längst sind es nicht nur die Bochumer Schulen, die den Weg in den Bochumer Norden antreten. Ob mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit gecharterten Bussen wird aus Gelsenkirchen, Oer Erkenschwick, Essen, Castrop und natürlich aus Bochum ins Theater Traumbaum im KulturMagazin angereist.

Die nächste Spielzeit widmet sich dann ab dem 07. November aus vielen Perspektiven der Winterzeit.  Winter bedeutet neben dem klassischen Weihnachtsthema für unterschiedliche Kulturen unterschiedliche Feste, aber immer auch die dunkle und kalte Jahreszeit, die  grundsätzliche Fragen aufwirft.

Daher widmen sich die Theaterstücke in dieser Spielzeit den oft leider übersehenen Gemeinsamkeiten, die Licht und Wärme in´s Leben bringen: Abgeben, Annehmen, Teilen, Offensein, Verstehen können, Mitfühlen, Mensch sein.

Das Theater bietet mit seinem Reigen von unterschiedlichen Stücken eine Vielzahl von Möglichkeiten, nach einem intensiven Theatererlebnis ins Gespräch zu kommen.  

Nachgespräche in einer herzlichen Atmosphäre sind bereits seit Jahren Bestandteil des Programms. Ein Gesamtpaket aus anspruchsvollen, kindgerechten und energiegeladenen Umsetzungen mit einer guten Prise Humor.

Die Spielzeit beginnt vom 07.11. bis zum 10.11. zunächst einmal für Schulen, die das Stück „Mobfer-f“ besuchen können. Das Stück, das sich für Menschen ab 10 Jahre mit dem Thema Mobbing unter Schüler*innen aus der Opferperspektive auseinandersetzt ist dann noch mal vom 20.11. bis zum 23.11. zu sehen. Ein anderes wichtiges Thema in der Zeit nach dem Lock-Down und des Krieges ist und bleibt Aggression, oder vielmehr die Frage, wie kann man gewaltfrei mit ihr umgehen. Deshalb steht vom 13.11. bis 16.11. das Stück „Stromboli – Knut und die Wut“ für Menschen am 6 Jahren auf dem Programm, denn der Frieden fängt im Alltag an. In Zeiten der Rezession und Inflation stellt sich uns allen die Frage, welches Leben können wir uns in Zukunft noch leisten. „Herr Niemand und Frau Anderswo“ wirft dazu vom 27.11. bis 30.11. für Menschen ab 7 Jahre viele spannende Fragen aus der Sichtweise zweier Obdachloser auf. Vom 4.12. bis zum 07.12. wird es dann ungewohnt adventlich, denn im Dezember wird nicht nur Weihnachten sondern auch Chanukka gefeiert. Dass das scheinbar Fremde oft nicht so anders ist, zeigt dementsprechend „Schlamasel-Masel“ mit jüdischen Märchen für Menschen ab 6 Jahren. Da Traditionen Halt im Leben bieten, endet die Winterspielzeit wie seit 26 Jahren auch in diesem Jahr mit dem Traumbaum Klassiker „Weihnachtswald“. Vom 11.12. bis einschließlich 24.12. können sich Menschen ab vier Jahren mit Eberhard und Mops auf die Suche nach dem wahren Weihnachten begeben.

Die Sonntagsvorstellungen beginnen jeweils um 15.oo Uhr, die Schulvorstellungen unter der Woche um 10.oo Uhr.

Das Theater bleibt nach wie vor auch im Hinblick auf die ansteigenden Coronazahlen besonnen und wird mit einer Publikumsreduzierung arbeiten.

Ein Grund mehr, sich bereits jetzt die Plätze zu sichern. Eine zweite Entscheidung war für das Theater wichtig: der Eintrittspreis von 5 € p.P. wird nicht angehoben.

Denn der Theaterbesuch soll für alle erschwinglich sein und bleiben, gerade in dieser Zeit.«

Das Theater im KulturMagazin ist barrierefrei.

Näheres und Infos: www.theater-traumbaum.de Anmeldung und Infos unter: info@theater-traumbaum.de   Telefon: 0234 8906681