Am Sonntag, den 23.3. um 14.00 Uhr laden Volkshochschule und VVN-BdA zu einem Stadtrundgang ein, der über jüdisches Leben vor, während und nach dem Faschismus in Bochum informiert: »Angesichts der Ereignisse um Israel-Gaza-Westjordanland-Libanon und kurz vor dem 1. April („Juden-Boykott“ 1933) nimmt dieser Stadtrundgang einen besonderen Stellenwert ein. Wie war das eigentlich mit dem jüdischen Leben „damals“ in Bochum? Es soll an etlichen Gebäuden, Stolpersteinen, Stelen, Plätzen folgenden Leitfragen nachgegangen werden:
- Wie viele jüdische Mitbürger:innen lebten 1933 und schließlich 1945 in Bochum?
- Welche ökonomischen, politischen, religiösen Mentalitäten führten ab 1933 zu zunehmenden Diskriminierungen, Verfolgungen, Ausgrenzungen und schließlich Vertreibung und Vernichtung?
- Was wusste die Bochumer Mehrheitsgesellschaft von den einzelnen Etappen der Verfolgung ihrer jüdischen Nachbar:innen?
- Gab es Profiteure dieser antijüdischen Maßnahmen?
- Wie wurde auch in Bochum mit den Überlebenden von Vertreibung und Shoah umgegangen?
- Sind vergleichbare Ereignisse auch heute denkbar?
Der Stadtrundgang soll auch gegen den wachsenden Antismitismus und Rassismus sensibilisieren und mobilisieren.
Er findet statt am Sonntag, den 23.3.2025. Er beginnt um 14.00 Uhr an der Glocke auf dem Rathausplatz und dauert ca. 2 ¼ Stunden.
Eine Anmeldung unter der Tel. Nr. 0234/9101555 oder vhs@bochum.de ist sehr wünschenswert, weil die Teilnehmer*innenzahl begrenzt ist.
In diesem Semester ist dieser Stadtrundgang kostenlos!
Leitung: Wolfgang Dominik, Historiker und Theologe«