Dienstag 25.02.25, 21:28 Uhr

114 Jahre Internationaler Frauentag


Der Internationale Frauentag entstand als Initiative sozialistischer Organisationen im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen. Erstmals fand der Frauentag im März 1911 statt.

Heute setzen wir mit dem feministischen Kampftag ein Zeichen gegen die patriarchalische Gewalt und die Diskriminierung von weiblich gelesenen Menschen. „Es reicht! Wir schließen uns zusammen! Gemeinsam gehen wir auf die Straße für gerechten Lohn und gute Arbeitsbedingungen. Gemeinsam kämpfen wir für ein Ende der patriarchalen und kapitalistischen Unterdrückung, gegen Krieg und Faschismus.

Diese Kämpfe führen wir nicht alleine, sondern gemeinsam mit Frauen und queeren Menschen weltweit. Das gibt uns Kraft und Mut: Für eine Gesellschaft, in der Zeit für ein gutes Leben ist!“ (Aus dem Aufruf der bundesweiten Vernetzung feministischer Streikgruppen)

In Bochum finden wie immer in den letzten Jahren einerseits die Feministischen Aktionswochen rund um den 8. März statt. Sie bieten vielfältige Veranstaltungen zum Themenbereich Feminismus und werden mittlerweile von einem großen Bündnis verschiedener lokaler Gruppen, Initiativen und Zusammenschlüssen getragen und gestaltet.

Zum anderen gibt es die Bochumer Frauenwochen unter dem Motto „Demokratie braucht SIE“.  Sie beginnen mit dem „Equal Care Day“ am 1. März und dauern bis zum 16. März. Start ist am Samstag, 1. März, mit einem Büchertisch in der Zentralbücherei im BVZ, Gustav-Heinemann-Platz 2-6, der Medien zum Thema „Frauen und Mädchen weltweit“ präsentiert.