Im Rahmen Aktionstage gegen Antisemitismus und Rassismus findet morgen, am 30.10. von 18 bis 20 Uhr in der Ruhr-Uni ein Panel statt zum Krieg in Nahost und dem Diskurs hierzulande: »Bei unserem Panel Talk sprechen wir über den Krieg in Israel / Palästina und darüber, wie er die Menschen vor Ort, aber auch uns in Deutschland beeinflusst.
Der Diskurs über diesen Krieg wird häufig polarisiert und aggressiv geführt, es findet ein Kampf um Deutungshoheit und moralische Überlegenheit statt, der keinen Raum für den Schmerz von Betroffenen, differenzierte Meinungen und gemeinsame Lösungsansätze lässt. Wir wollen radikale Empathie für alle Betroffenen und Ambiguitätstoleranz für unterschiedliche Perspektiven anzustoßen.
Die 90-minütige Veranstaltung richtet sich an Studierende der UA Ruhr und andere interessierte Personen. Zum Einstieg in das Thema wird ein Kurzfilm über eine Friedensinitiative in Israel / Palästina gezeigt, anschließend findet ein moderierter Paneltalk in englischer Sprache statt. Zum Schluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, schriftliche Fragen zu stellen, die von den Vortragenden beantwortet werden.
Anmeldung unter
Zu den Referent*innen:
Zey (sie/ihr) ist eine queer-feministische Aktivistin und Lehrerin. Sie ist in der Türkei mit ihren palästinensischen und syrischen Eltern aufgewachsen. Sie lebt seit vier Jahren in Deutschland und arbeitet derzeit als Inklusionsbegleiterin an einer Schule in Köln.
Swetlana (sie/ihr) ist Soziologin mit ukrainisch-russisch-jüdischen Wurzeln. Sie hält Workshops über politische und religiöse Radikalisierung, Verschwörungsmythen und Machtmissbrauch in politischen und religiösen Kontexten«