Samstag 26.10.24, 08:26 Uhr
"Einfacher, besser, moderner"

Einbürgerungsbehörde stellt sich vor


Am Mittwoch, dem 30. Oktober um 18 Uhr wird die Bochumer Einbürgerungsbehörde im Multikulturellen Zentrum der IFAK sich selbst und die Voraussetzungen für die Einbürgerung vorstellen. Dabei sollen insbesondere die vereinfachten Verfahrensabläufe bekannt gemacht werden, aber es soll auch Raum für Fragen geben. Bochum war letztes Jahr durch einen Protest von Geflüchteten, der sich gegen die lange Verfahrensdauer von oft über 18 Monaten, nicht verfügbare Termine, ausbleibende Informationen und unhöfliche Behandlung richtete, überregional in die Medien gekommen. Daraufhin stelle die Stadt acht neue Mitarbeiter:innen ein, wodurch die Bearbeitungszeit etwas reduziert werden konnte.

Aktuell gibt die Stadt eine Bearbeitungszeit von ungefähr 12 Monaten an. Seit dem dem 1. August 2024 können Einbürgerungsanträge zudem nun auch online eingereicht werden. Medienberichten zufolge hat sich die Anzahl der Einbürgerungsanträge in Bochum durchschnittlich mehr als verdreifacht, seit durch das Ende Juni in Kraft getretene neue Einbürgerungsgesetz eine Einbürgerung schon nach fünf statt acht Jahren möglich ist.

In der Einladung zur Veranstaltung heißt es:

»Einfacher, besser, moderner – so funktioniert die Einbürgerung in Bochum.
Die Einbürgerungsbehörde stellt sich und die Voraussetzungen für die Einbürgerung vor.

Am Mittwoch, 30.10.24 um 18 Uhr stellt sich die Einbürgerungsbehörde den Fragen von Multiplikator*innen zum Themenfeld EINBÜRGERUNG im Multikulturellen Zentrum Herbert-Siebold-Haus in der Engelsburger Straße 168, 44793 Bochum

Ziel der Veranstaltung ist es, die neuen vereinfachten Verfahrensabläufe der Einbürgerungsbehörde bekannt zu machen. Um möglichst viele Multiplikator*innen, Berater*innen und Migrant*innen-Selbstorganisationen zu erreichen, findet diese Frage & Antwort-Veranstaltung in Präsenz um 18.oo Uhr statt. Die Veranstaltung ist kostenlos; Interessierte sind willkommen!«