Am Sonntag, den 25.08. zeigt das endstation.kino im Rahmen des endstation.familienkinos ein kostenloses Kurzfilmprogramm. »Beim endstation.familienkino können Kinder ab vier Jahren zusammen mit ihren Familien kostenlos ein moderiertes Kurzfilmprogramm schauen und im Anschluss im Foyer selber kreativ werden. Die Veranstaltung am Sonntag trägt den Titel Eine Reise durch Emotionen, Schauspiel, Achtsamkeit und Entspannung.
Die Theaterpädagogin und Schauspielerin Patricia Foik moderiert zusammen mit der Filmvermittlerin Johanna Hoffmann das Familienkino und zeigt ein Kurzfilmprogramm ohne Dialoge auf eine Reise durch Emotionen, Schauspiel, Achtsamkeit und Entspannung.
In dem Film Aufgeplustert geht es um zwei Kinder, die sich beim Ball spielen in die Haare bekommen. Was machen Emotionen mit uns? Wie schaue ich, wenn ich mir wütend die Haare bürste und wie, wenn ich verliebt bin?
In dem japanischen Animationsfilm Rice Ball Rice sehen die Zuschauenden einem Reiskorn beim Wachsen zu und wachsen im Anschluss selber in den Kinohimmel.
In dem Film Cat Lake City freut sich Percy Cat auf Entspannung und Erholung im Katzenferienparadies. Doch sie hat ihre Rechnung nicht mit der frechen Entenfamilie gemacht.
Das endstation.familienkino ist Teil des Projekts endstation.mix und wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW sowie dem Stadtteilfonds Bochum Werne / Langendreer – Alter Bahnhof
Im Plüschkino und in der Themenreihe Konzert- und Musikfilme zeigt das endstation.kino außerdem bereits am Samstag, den 24.08. den besten Konzertfilm aller Zeiten – Stop Making Sense. Zum 40. Jahrestag kommt der Kultfilm wieder auf die große Leinwand. Im Jahr 1984 von Jonathan Demme gedreht, verfolgt der Film die intensiven Live-Auftritte von drei Abenden im Pantages Theater in Hollywood. Zu sehen und zu hören sind die denkwürdigsten Songs der Talking Heads. In den Hauptrollen spielen die Bandmitglieder David Byrne, Tina Weymouth, Chris Frantz und Jerry Harrison sowie Bernie Worrell, Alex Weir, Steve Scales, Lynn Mabry und Edna Holt. Burning down the house (again)! In Kooperation mit dem kommunalen Kino der vhs bochum. Der Einritt beträgt 5,00 Euro.
Im Rahmen der Iran-Filmreihe in Kooperation mit Amnesty Bochum und Solmaz Gholami zeigt das endstation.kino am Mittwoch, den 28.08. Shahid. Der Spielfilm ist ein politisches Drama und gleichzeitig eine verzweifelte Komödie. Es geht um historische Helden, heutige Verbrecher und wie moderne Frauen damit umgehen. Shahid ist ein persönlicher Film, der alle möglichen radikalen Ideologien in Frage stellt – und sich dabei selbst nicht immer ganz ernst nimmt.
Die Regisseurin Narges Shahid Kalhor möchte nicht mehr „Shahid“ (Märtyrer) mit Nachnamen heißen und inszeniert eine Schauspielerin als sich selbst, die sich daran machen soll den Familiennamen zu ändern. Genau da taucht ihr skurriler Urgroßvater auf. Ein Mann, der nach seinem heldenhaften Tod vor hundert Jahren im Iran zum Märtyrer ernannt wurde und seinen Nachkommen den Ehrennamen „Shahid“ bescherte. Er will seine Urenkelin von ihrem Vorhaben abhalten.
In Kooperation mit dem Endstation Kino Bochum und der iranischen Filmemacherin Solmaz Gholami. Gholami studierte an der Islamischen Azad-Universität in Teheran Theaterwissenschaften, emegrierte 2016 nach Deutschland und promovierte dort unter dem Titel „Frauen Leben Freiheit: audiovisuelle Medien im Kontext sozialer Bewegungen im Iran in Gender Studies – Kultur, Kommunikation, Gesellschaft“ an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2022 ist sie an der dortigen Fakultät der Medienwissenschaften auch als Lehrbeauftragte tätig.
Der Eintritt ist frei.
Ebenfalls am Mittwoch, den 28.08. startet das endstation.kino mit dem Film Midsommar und zusammen mit Little Miss Prime die neue Themenreihe USA – die Sekte. Seit der Jahrtausendwende wird der Kult um die Sekte — die US-Amerikanische Sekte — immer größer; True Crime boomt und auch Hollywood widmet sich wieder und wieder dieser Faszination. Little Miss Primetime macht mit und zeigt fünf kultige Filme, Gehirnwäsche inklusive.
Vielleicht hätte Christian doch lieber wie geplant Schluss machen sollen. Nachdem Danis Schwester sich und ihren Eltern das Leben nimmt, nimmt er sie aber aus Mitleid mit in den Schweden-Urlaub. Bei den Feierlichkeiten zur Sommersonnenwende mit der traditionellen Kommune Hårga zerbröckelt nicht nur die Beziehung weiter, sondern auch Danis Psyche. Extrem unglückliche Trennung oder Abstieg in den Extremismus und white supremacy? Beides!
Regisseur Ari Aster hatte seinen Durchbruch mit dem Sektenfilm Hereditary (2018) und schlug im Anschluss mit Midsommar direkt in die gleiche, aber doch andere Kerbe. Der war ursprünglich als klassischer Slasher gedacht, wozu Aster allerdings nach eigener Aussage keinen Zugang finden konnte, sodass er ihn stattdessen in einen „Trennungsfilm im Gewand eines Folkhorrorfilms“ neu konzipierte.
Mit einer Einführung vor dem Film. In Kooperation mit dem kommunalen Kino der vhs bochum. Der Eintritt kostet für alle 5,00 Euro.«