Bo-Initiativ berichtet über die 2. Bochumer Radschnitzeljagd: >>Am Sonntag, den 05. Mai 2024, fand die zweite Bochumer Radschnitzeljagd statt. Zu den 20 Orten und Initiativen, die geöffnet hatten, kamen etwa 300 Besucher:innen. Am Abend war die Tombola in der Kofabrik mit etwa 100 Besucher:innen ebenfalls gut besucht. Alle, die genug Orte besucht und Stempel gesammelt hatten, konnten hier Preise gewinnen. Dazu gab es Essen aus geretteten Lebensmitteln von foodsharing.
Vielfalt der Orte ruft Begeisterung hervor
„Wir haben durchweg positives Feedback erhalten, der Großteil der Leute, die hier vorbeikamen, kannten unsere Initative nicht und war positiv überrascht, was in Bochum so los ist, meint Nina Daumann vom Gemeinschaftsgarten in der Vereinsstraße.
Die Vielfalt der teilnehmenden Orte ist bemerkenswert und zeigt die Bandbreite der Bochumer Zivilgesellschaft. So haben unter anderem verschiedene Gemeinschaftsgärten, eine selbstorganisierte Kneipe, das Fritz Bauer Forum oder die Freundinnen und Freunde des Hallenfreibades Höntrop e.V. ihre Tore und Türen geöffnet und informiert. In den letzten Jahren wurden eine Reihe an Initativen neu gegründet, alle mit dem Ziel sich aktiv in die Gestaltung der Stadt Bochum einzubringen.
Initiative „Bo-Initiativ“ vernetzt die Akteur*innen
Viele dieser Orte und Initiativen haben sich in dem Netzwerk „Bo-Initiativ“ zusammengeschlossen, um sich zu vernetzen und über Herausforderungen auszutauschen.
Das Netzwerk veranstaltet neben der Radschnitzeljagd auch regelmäßig sogenannte Initiativenflohmärkte, bei denen Besucher*innen die Möglichkeit haben, sich über die Initiativen zu informieren.
„Wir freuen uns über die aktive Zivilgesellschaft in Bochum, die sich immer weiter vernetzt“, erklärt Josefine Rose Habermehl für Bo-Initiativ.<<