Freitag 02.06.23, 21:45 Uhr
Filmvorführung und Podiumsdiskussion mit Regisseurin, Produzent und lokalen Organisationen

Picknick in Moria


Filmemacher Hossaini gibt mit seinem Film Tausenden von Geflüchteten eine Stimme

Am Donnerstag, dem 8. Juni lädt das Endstation Kino um 18 Uhr zur Vorführung des Films „Picknick in Moria“ (OmU) ein. Der Film begleitet einen afghanischen Filmemacher im Flüchtlingslager Moria, der mit seiner Kamera den Kampf gegen die Hoffnungslosigkeit antritt. Anschließend findet eine Podiumsdiskussion mit Regisseurin Lina Lužytė und Produzent Walter Sittler sowie Vertreter:innen des Flüchtlingsrat NRW, Amnesty International Bochum, Grenzenlose Wärme – Refugee Relief Work und Seebrücke Bochum statt.

PICKNICK IN MORIA | Trailer (deutsche Fassung) [HD]
Deutscher Trailer zu „Picknick in Moria“

»Talib Shah Hossaini, ein 37-jähriger afghanischer Filmemacher und Asylbewerber, lebt in Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Moria war das größte Flüchtlingslager in Europa bis es im Herbst 2020 bis auf die Grundmauern niederbrannte. Nach einem Jahr in diesem Lager steht Talib Shah kurz davor, die Hoffnung zu verlieren. Anstatt jedoch aufzugeben, beschließt er, sein Leiden in Kunst zu verwandeln und dreht den Film PICNIC – ein Einblick in das Leben tausender Flüchtlinge, die in Moria festsitzen, einem Ort, der häufig als humanitäre Katastrophe bezeichnet wird. Die Filmemacherin Lina Lužytė folgt dem täglichen Leben von Talib Shah und zeigt ihn bei den Dreharbeiten zu seinem Film. Mitglieder von Talib Shahs Familie treten neben anderen Amateurschauspielern in dem Film auf. Der Dreh ist erwartungsgemäß turbulent, und von draußen bedrohen Brandstifter das Lager.«