Samstag 21.01.23, 16:02 Uhr

Die Kohle soll bleiben, wo sie ist


Auch nach der Zerstörung und Räumung von Lützerath kämpft Fridays for Future weiter gegen den Abbau der dort liegenden Braunkohle. Das wurde gestern auf einer erneuten Demonstration in der Bochumer Innenstadt deutlich gemacht. Dabei wurde vor allem dem Argument entgegen getreten, dass der Abbau rechtlich geregelt sei und sich alle dem zu beugen haben.

Fridays for Future und viele weitere ökologisch engagierte Initiativen verweisen darauf, dass Deutschland sich im Pariser Klimaabkommen der Vereinten Nationen von 2015 verpflichtet hat, Maßnahmen durchzusetzen, die eine Beschränkung des Anstiegs der weltweiten Durchschnittstemperatur unter 1,5°C bzw. 2°C gegenüber vorindustriellen Werten erreichen. Der geplante weitere Abbau und die Verfeuerung dieser geförderten Kohle sei mit dem Pariser Abkommen nicht vereinbar. Die internationale Verpflichtung des Pariser Abkommen habe einen höher Stellenwert als eine Vereinbarung der Landesregierung mit RWE.