
„Wir können uns nicht auf den jetzigen Staat verlassen, wenn wir unseren Planeten retten wollen“. Mit diesen Worten begann heute die Fridays for Future Demonstration in der Bochumer Innenstadt. Der Beitrag im Wortlaut. „Kämpfen wir gemeinsam für Lützerath und organisieren uns gegen Staat und Kapital. Unsere Zukunft braucht uns gerade mehr denn je“, endete ein Beitrag eines Aktiven von Fridays for Future, der „ein bisschen von meinen Erfahrungen in dieser und letzter Woche im ‚Unser aller Camp'“ direkt neben Lützerath erzählte. Der Beitrag im Wortlaut.
Der Protest gegen die politisch Verantwortlichen und das RWE wird radikaler. Das wird von Tag zu Tag bei den Demonstrationen gegen den weiteren Braunkohlebau deutlicher. Aus dem Klimaprotest ist eine fundamentale Gesellschaftskritik geworden. Die höchste Aufmerksamkeit und sehr viel Zuspruch erhielt ein Redebeitrag auf der Zwischenkundgebung im Stadtpark: „Behinderung wird in der Öffentlichkeit selten besprochen im Kontext der Klimakrise. Dies ist ein großes Problem. Behinderte Menschen stellen ungefähr 10 % der Weltbevölkerung dar. Da aber viele behinderte Menschen nicht die physischen, oder mentalen Ressourcen haben, um in den Aktivismus zu gehen, sind wir eine der größten, aber auch eine der unsichtbarsten Minderheiten.“ Der Redebeitrag im Wortlaut. Er thematisiert, was die Klimakrise für Menschen mit Behinderung bedeuten kann.
Die Busse von Fridays for Future, die am Samstag zur Großdemonstration nach Lützerath fahren sind ausgebucht.