Montag 24.10.22, 12:58 Uhr
Ab Donnerstag im endstation.kino:

Rise up


Wie verändert man die Welt? Rise Up, ab Do., 27.10. im endstation.kino zu sehen, sucht gemeinsam mit fünf außergewöhnlichen Menschen Antworten auf die verheerenden ökologischen, wirtschaftlichen und autoritären Entwicklungen unserer Zeit. Können die gewaltigen globalen Krisen der Gegenwart überhaupt noch bewältigt werden? Es heißt, dass jeder gesellschaftliche Fortschritt von mutigen Menschen erkämpft werden musste – doch wie ist ihnen das gelungen?

Das endstation.kino schreibt: »Fünf Geschichten über konkrete gesellschaftliche Umbrüche geben Antworten. Sie zeigen, wie sich jeder Einzelne konkret gegen die großen Ungerechtigkeiten unserer Zeit einsetzen kann. Ob feministischer Kampf in Südamerika, der Kampf um Gerechtigkeit in der Bundesrepublik oder die ökonomische Emanzipation der afroamerikanischen US-Bürger. Diese Beispiele geben vor allem eines: Hoffnung! Hoffnung, dass politischer Einsatz kein Kampf gegen Windmühlen ist, sondern dass man globalen Krisen und sozialer Ungerechtigkeit entgegentreten und gewinnen kann!

Am 28.10. ist im Anschluss an die Vorstellung Filmemacher Marco Heinig für ein Regiegespräch zu Gast.

Der Dokumentarfilm Werner Herzog – Radical Dreamer, ebenfalls ab Do., 27.10. im endstation.kino, zeichnet zum ersten Mal und exklusiv ein umfassendes Porträt eines der einflussreichsten Künstler unserer Zeit, den die Zeitschrift „Time“ zu den 100 einflussreichsten Menschen der Gegenwart zählt. In exklusiven Einblicken in Herzogs Arbeitsprozess, bisher unbekanntem Archivmaterial und zahlreichen Interviews mit Weggefährten unternehmen wir eine Reise, die uns an jene Orte in der Welt und in uns führt, wo es Ekstase und radikale Träume zu finden gibt. Wichtige Wegbegleiter wie Wim Wenders oder Volker Schlöndorff geben genauso Auskunft über ihn, wie die Hollywoodstars, mit denen er gearbeitet hat (Nicole Kidman, Christian Bale, Robert Pattinson, Chloé Zhao), aber auch Herzogs Frau Lena und mindestens genauso wichtig seine Brüder.

Werner Herzog ist eine Ikone. Jedes Jahr wächst sein Ruhm. Viele Bilder seiner Filme sind heute Teil des kollektiven Gedächtnisses, um die Umstände seiner Produktionen ranken sich Mythen. Vor allem in Hollywood hat seine Person mittlerweile Kultstatus erlangt. Es ist eine Karriere gegen alle Wahrscheinlichkeit. Herzog spricht bis heute Englisch mit bayerischem Akzent. Und während er in seiner Wahlheimat USA zum Star aufgestiegen ist, tat und tut man sich ausgerechnet in seinem Geburtsland Deutschland schwer mit ihm. Hier gilt er weiter als Geheimtipp.

Im endstation.kino findet am Sa., 29.10. ab 11:00 Uhr zum ersten Mal in Bochum das QueerFilmFestival statt. Gezeigt wird eine Vielfalt des queeren Filmschaffens abseits des Mainstream-Kinos. Gleich drei von einer Jury junger Kurator:innen von Sunrise Dortmund e.V. ausgewählte nicht-heteronormative Spiel- und Dokumentarfilme werden im Laufe des Samstags präsentiert. Die Filme wurden nach den Kriterien der Repräsentationen, Kreativität und Sichtbarkeit von queeren Geschichten diskutiert und ausgewählt. Dazu gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm, welches zum Austauschen und Vernetzen einlädt.

Bei allen Filmen gilt für den Tag als Eintritt eine Pay-What-You-Want-Regelung vor Ort am Kinotresen, die anderen Veranstaltungen an dem Tag können kostenfrei besucht werden. Es erwartet die Besucher:innen einen ganzen Tag volles Programm. Zu allen Filmen werden außerdem Filmgespräche angeboten.

Das Filmfestival startet nach ausgiebigem Brunch um 13:00 Uhr mit dem Dokumentarfilm Nelly & Nadine, der die unglaubliche Liebesgeschichte zweier Frauen erzählt, die sich in einem Konzentrationslager ineinander verlieben.

Im Anschluss an das Community-Event um 16:00 Uhr zu queeren Repräsentationen in Filmen wird um 17:00 Uhr die herrlich skurrile Coming-of-Age-Komödie Sweetheart gezeigt. Der Film wurde vielfach ausgezeichnet und von der Presse als einer der besten britischen Filme des Jahres gefeiert. Ein echtes Feel-Good-Movie.

In der Abendschiene um 20:00 Uhr läuft ein Spielfilm von Mohammad Shawky Hassan. Auf Basis seines eigenen Liebestagesbuchs erschafft er in Soll ich dich einem Sommertag vergleichen? eine metareflexive queere Variante von „Tausendundeine Nacht“: ein nicht-heteronormatives Musical, das arabische Volkssagen mit ägyptischer Popmusik kombiniert und Lieder und Gedichte multimedial zu neuer, leuchtender Entfaltung bringt.

Der Abend wird ab 21:00 Uhr mit einem DJ-Set von den Musikexpert*innen von der Humboldtuniversität abgerundet.

Das Festival findet in Kooperation mit dem Bahnhof Langendreer, Sunrise Dortmund e.V., dem Rosa Strippe e.V. und fluid Zentrum für queere Kultur & (sexuelle) Bildung statt.«

Trailerlinks:

Rise Up

Kinotrailer "Rise Up" - Kinostart 27. Oktober 2022

Werner Herzog
WERNER HERZOG - RADICAL DREAMER - Offizieller Trailer

Nelly & Nadine

Sweetheart
SWEETHEART Trailer Deutsch | German [HD]

Soll ich dich einem Sommertag vergleichen
SOLL ICH DICH EINEM SOMMERTAG VERGLEICHEN Trailer Deutsch | German [HD]