Bis zum 15. September können sich Initiativen, Vereine und integrative oder Non-Profit Organisationen noch beim „beathlon“ anmelden, der am 3. Oktober stattfinden soll. Neben Preisgeldern für die ersten Plätze beim Fußballspielen und Dosenwerfen besteht die Chancen auf einen Integrationspreis für die meisten abgeschlossenen Patenschaften. In der Einladung der Bochumer Ehrenamtsagentur (bea) heißt es:
»Ihr möchtet eure Vereinskasse auffüllen? Dann laden wir euch herzlich zum ersten beathlon ein.
Dieser setzt sich aus zwei Wettkampfarten, Fußballspielen und Dosenwerfen zusammen. Ein Team soll aus max. 10 Personen bestehen, davon stehen 6 auf dem Platz. Antreten dürfen Sportvereine (ausgeschlossen sind Fußballabteilungen) sowie gemeinwohlorientierte NPOs, integrative Organisationen, Initiativen und Vereine. Der beathlon findet am 3. Oktober 2022 im Stadion am Hessenteich in Bochum-Langendreer statt. Teilnehmende Vereine und Organisationen haben bei der Teilnahme die Chance auf ein Preisgeld: 1. Platz = 500,00 €, 2. Platz = 300,00 €, 3. Platz = 200,00 €. Zusätzlich besteht die Chance auf den Integrationspreis, der mit einem Preisgeld in Höhe von 200,00 € belohnt wird.
Ziel des Integrationsturniers ist es, möglichst viele Akteur*innen in Bochum in das Miteinander und den Austausch zu bringen. Dabei sollen sog. Patenschaften entstehen, bei denen Menschen, die ein stabiles soziales Umfeld haben und in Bochum leben, andere Menschen eine kurze Zeit lang auf ihrem Lebensweg (2 x im Jahr 2022) begleiten. Das können gemeinsame Freizeitaktivitäten sein, Unterstützung beim Üben der deutschen Sprache, Begleitung bei Spaziergängen usw. Das Team, das die meisten Patenschaften abschließt und der bea meldet, gewinnt den Integrationspreis.
Um eine verbindliche Teilnahme zu gewährleisten, wird eine Startgebühr von 20 € pro Team bei Anmeldung erhoben. Bei Antritt bekommt jedes Team 10 € davon zurück erstattet. Der Anmeldeschluss ist der 15. September.
Wir freuen uns auf einen spannenden Tag voller Sportsgeist und sozialem Miteinander.
Wenn ihr Fragen, Anmerkungen oder Wünsche habt, wendet euch gerne jeder Zeit an uns.«
PDF-Downloads:
Die „Bochumer Ehrenamtsagentur“ (bea) ist weit davon entfernt, „möglichst viele Akteur*innen in Bochum in das Miteinander und den Austausch zu bringen“. So hat sie in einem internen Protokoll die Order an ihre Mitarbeitenden ausgegeben, keine Informationen mit „Bochum Solidarisch“ zu Hilfsangeboten für Menschen aus der Ukraine auszutauschen. Dieses Protokoll ist „Bochum Solidarisch“ von Mitarbeitenden der „bea“ zugespielt worden. Hintergrund ist wahrscheinlich, dass „Bochum Solidarisch“ mehrfach auf Fehlinformationen auf der von der „Bochumer Ehrenamtsagentur“ gepflegten Webseite „https://fluechtlingshilfe-bochum.de“ aufmerksam gemacht hat.
Diese Fehlinformationen existieren dort bis heute und können fatale Folgen für Menschen haben, die sich dort informieren.
So schreibt die „Bochumer Ehrenamtsagentur“ immer noch, dass für „Ankommende aus der Ukraine bzw. ukrainischer Staatsangehörigkeit, die im weitesten Sinne einen Bezug zu Bochum haben (Freunde, Verwandte, sonstige Kontakte, etc.),
die Anlaufstelle in der Diekampstraße sei. Diese Kriterien für einen Bochumbezug und somit für eine Verbleibmöglichkeit in Bochum gelten schon lange nicht mehr….abgesehen von den falschen Öffnungszeiten der Anlaufstelle und den falschen Zeiten für die Erreichbarkeit der Hotline…etc. Die „bea“ wirbt für diese Seite sogar noch mit dem Logo der „Stadt Bochum“, dem „Kommunalen Integrationszentrum“ etc..