Freitag 10.07.20, 09:30 Uhr

Transformatives am Schwanenmarkt


Matthias Schamp, Inhaber einer kleinen gutgehenden Sinnsucherei, lädt ein: »Es geht wieder rund im Schwanenmarkt 1, – Labor für Kunst und soziale Recherche. Am Samstag, den 11. Juli von 12 – 19 Uhr eröffnet dort die Transformative Ausstellung. Eine Ausstellung, die im Fluss ist und sich stetig ändert.  Insofern lohnt es sich, immer mal wieder reinzuschaun. Alle sechs Wochen wird eine Zwischenbilanz gezogen.

Nicht nur die Ausstellung selber ist einem ständigen Veränderungsprozess unterworfen. Sondern auch das Gebäude als Ganzes wird transformiert. Seine Wände sollen mit neuen Bedeutungen getränkt werden. Dabei kommt es auch zu einem Wiedersehen mit einem großen phosphoriszierenden Gehirn…

Es werden keine autonomen Werke in einem neutralen Rahmen gezeigt. Sondern die Kunstwerke gehen eine Verbindung mit dem Gebäude ein, so dass sich Schwanenmarkt 1 – ein ehemaliger Kiosk + Toilettenhäuschen – auch insgesamt in eine begehbare Installation verwandelt. Das Gebäude ist zwar in einem ruinösen Zustand. Aber das macht es gerade auch spannend. Überall Relikte und Spuren seines ehemaligen Gebrauchs. Weil sich viele der Werke an der Fassade oder in von außen einsehbaren Räumen befinden und auch die unmittelbare Umgebung einbezogen ist, kann die Ausstellung zu weiten Teilen jederzeit (also unabhängig von den Öffnungszeiten) besichtigt werden.

Schwanenmarkt 1 – Labor für Kunst und soziale Recherche wird von Helene Skladny, Stephan Strsembski und mir betrieben.
Die Transformative Ausstellung wird von Stephan Strsembski und mir kuratiert. Die Startaufstellung (Zustand I) mit Arbeiten von:
Laas Abendroth (Mülheim/Ruhr), Christine Biehler (Hanau), Daniel Göttin (Basel, CH), Helmut Dick (Amsterdam, NL), Karl-Heinz Mauermann (Essen), David Rauer (Osnabrück), Michael Sailstorfer (Berlin), Steffen Schlichter (Kirchheim/Teck), Stef Stagel (Kirchheim/Teck), Claudia Thümler (Duisburg) und Wolfgang Wendland (Wattenscheid). Weitere werden hinzutreten…

Hygienekonzept:
Der größte Teil der Ausstellung ist auch von außen zu sehen. Entweder, weil sich die Arbeiten an der Fassade befinden. Oder in Räumen, die von außen eingesehen werden können. Der Platz vor dem Schwanenmarkt 1 und die Brache daneben bieten Möglichkeiten, sich auszubreiten. Der gesellige Teil wird komplett draußen stattfinden. Für den Fall, dass es regnet, gibt es immer noch das Vordach. Der Zutritt – nur mit Maske – ist für jeweils maximal sechs Besucher gestattet. Es gibt einen Eingang und zwei Ausgänge, so dass die Ausstellung in eine einzige Richtung zu begehen ist. Desinfektionsmittel steht bereit.«

Die Ausstellung ist donnerstags von 12-19 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.