Montag 18.11.19, 15:01 Uhr

Der Rechtsentwicklung entgegenstellen


Die VVN – Bund der Antifaschist*innen hat auf ihrer Jahreshauptversammlung am 17. November beschlossen, „sich noch stärker der Rechtsentwicklung entgegenzustellen und im antifaschistischen Sinn tätig zu werden“. In ihrem Bericht heißt es: »Die Versammlung beschloss nach ausgiebiger Diskussion Eckpunkte für die Arbeitsplanung. Die VVN-BdA sieht in der Vermittlung der Geschichte von Faschismus und Naziterror, des Widerstandskampfes und der Geschichte Deutschlands bis heute einen großen Schwerpunkt ihrer Arbeit, den es neben dem aktuellen Kampf gegen Neofaschismus und Rassismus zu bewältigen gilt. Ein konkretes Projekt wird die Überarbeitung und Neuherausgabe des Buches „Widerstand und Verfolgung in Bochum und Wattenscheid 1933 bis 1945“ werden.
Zu aktuellen Fragen des antifaschistischen Kampfes sprach Falk Mikosch, NRW-Landessprecher der VVN-BdA. Im Rechenschaftsbericht des Vorstandes konnte über über eine Vielzahl von Aktivitäten berichtet werden. So die Verlegung von Stolpersteinen und der Stolperschwelle zur Erinnerung an das KZ-Außenlager des Bochumer Vereins, die Durchführung zahlreicher Stadtrundgänge, die Beteiligungen an Demonstrationen gegen Rechts und Rassismus.
Auf der Jahreshauptversammlung wurden Günter Gleising zum Vorsitzenden und Michael Niggemann zum stellv. Vorsitzenden der VVN-BdA Bochum gewählt. Weiterhin wurden in den Vorstand gewählt: Regina Sidel, Wolfgang Dominik und Reinhard Junge.«