Das Rathaus in Bochum am 11.10.2025 pink illuminiert am Weltmädchentag. +++ Foto: Lutz Leitmann/Stadt Bochum
Anlässlich des Weltmädchentags am 11. Oktober werden auch in Bochum Gebäude pink angestrahlt:
«Der Internationale Weltmädchentag macht auf die Rechte und Stärken von Mädchen aufmerksam und setzt sich für gleiche Chancen ein. Um ein Zeichen für die Rechte von Mädchen und jungen Frauen zu setzen, erstrahlen zahlreiche Gebäude in ganz Deutschland am Abend des 11. Oktobers in kräftigem Pink. Die Farbe symbolisiert Lebenskraft, Mut und Gemeinschaft.
In Bochum werden ab Einbruch der Dunkelheit folgende Orte beleuchtet: das Rathaus, das Schauspielhaus Bochum, NORA e.V. Bochum, die Technische Hochschule Georg Agricola, die Stadtwerke, das Deutsche Bergbau-Museum Bochum, die BOGESTRA und der Sitz von pro familia Bochum.
Rund um den Weltmädchentag finden in Bochum viele Aktionen und Veranstaltungen statt. Das ganze Programm und weitere Infos finden sich online unter: www.bochum.de/maedchen.»
Und darum geht es: «Seit 37 Jahren reist Markus Mauthe als Chronist unserer Erde mit der Kamera um die Welt. Seine Bilder zeigen die überwältigende Schönheit der Natur auf allen Kontinenten – dokumentieren aber auch die schmerzhafte Realität unserer Zeit: den rasanten Verlust der Artenvielfalt, das Schwinden lebenswichtiger Ressourcen und den mutigen Kampf von Menschen für eine gerechte und nachhaltige Zukunft.
Gemeinsam mit Greenpeace verwandelt der Umweltaktivist und Buchautor seine ikonischen Fotos in berührendes Erlebnis, das Mut zum Handeln macht.»
Das Offene Antifa-Café Bochum zeigt am 16.10. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum (Josephstraße 2) den Film „Die Möllner Briefe“. Danach besteht die Möglichkeit zum Filmgespräch mit Ibrahim Arslan (online). Zum Inhalt: «Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm.
Der Bochumer MdB Max Lucks (Bündnis 90/ Die Grünen) lädt zu einer Lesung mit dem palästinensischen Aktivisten, Autor und Hamas-Kritiker Hamza Abu Howidy in Essen ein: «Am Dienstag, den 20. Oktober 2026, um 19:00 Uhr liest der palästinensische Autor und Aktivist Hamza Abu Howidy auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Max Lucks im Mehrgenerationenhaus Essen (Kerckhoffstraße 22 b, 45144 Essen) aus seinem Buch „Muscheln am Strand von Gaza“. Im Anschluss diskutiert er gemeinsam mit Gönül Eğlence, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Migration und Teilhabe der NRW-Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, und Max Lucks, Menschenrechtspolitischer Sprecher der Bündnis 90/Die Grünen-Bundestagsfraktion, über die aktuelle Lage im Nahen Osten.
Das Kleinste Kino Bochums in der BASTION Bochum zeigt in Kooperation mit DOXS RUHR am 13. Oktober um 20 Uhr den Film Was an Empfindsamkeit bleibt(Regie: Daniela Magnani Hüller, Deutschland 2026). Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich (wichtige Anmeldeinformationen unten).
Über 60.000 Menschen sind in Deutschland im Knast, darunter auch einige Aktivisti – doch wie ist das eigentlich so? Über seine Erfahrungen damit berichtet Nanuk, gegen den gerade im zweiten großen Antifa Ost-Verfahren vor dem Oberlandesgericht Dresden verhandelt wird und der Ende April nach 554 Tagen aus der Untersuchungshaft entlassen wurde.
Zur 14. Festivalausgabe von DOXS RUHR brngt das DOXS RUHR-Kuratorinnen-Kollektiv besondere Filme auf die Leinwände in Bochum.»Die jungen Kinomacherinnen im Alter von 16 bis 25 Jahren haben drei Lang- und sieben Kurzfilme ausgewählt und daraus eigene Filmabende zusammengestellt – darunter zwei deutsche Erstaufführungen.
Das KOLLEKTIV e.V. sammelt wieder für Menschen auf der Flucht, dieses Mal gleich für drei Standorte: „Sachspendensammelaktion | Winternothilfe für Calais/Dunkirk, Lesbos und Kreta“. Die Spendenannahme ist vom 07.-30. Oktober 2026 jeden Mittwoch zwischen 13-16 Uhr und Freitag von 16-18 Uhr, Kulmer Str. 23, Erdgeschoss. Der Aufruf zu der Aktion: »Wir rufen zu Spenden für Calais, Lesbos und Kreta – Orte, an denen Menschen auf der Flucht aktuell u.a. dringend Unterstützung brauchen.
Am kommenden Montag wird in der Zanke auf Einladung von Ruhruni Nazifrei das Budapest Antifascist Solidarity Comitee (BASC) zu Gast sein und einen Überblick zu den Prozessen im sogenannten Budapest-Komplex geben. Worum geht es: »Im Februar 2023 gab es rund um den sogenannten „Tag der Ehre“ Angriffe auf Teilnehmende des Neonaziaufmarsches in Budapest.
Am kommenden Freitag präsentiert das Kino Endstation im Rahmen der Dokumentarfilmreihe „LETsDOK“ den Film Wohin mit mir und im Anschluss an den Film wird der Regisseur Marvin Menné für ein Filmgespräch zu Verfügung stehen. Worum geht es bei dem Film: »Majd und Shahfaisal leben in einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete in Deutschland.
Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung übt Kritik an der Praxis der Verwaltung, mit beendeten Bebauungsplanverfahren umzugehen – oder besser gesagt: nicht umzugehen. Denn immer wieder kommt es vor, dass Bebauungspläne, die in der Öffentlichkeit kritisiert werden, klammheimlich eingestampft werden, ohne dass dies erkennbar kommuniziert wird.
Gegründet im Juli 2026 schafft Queer Collective Bochum einen Safer Space für queere Menschen in Bochum. Natürlich sind auch Allies, also Menschen, die queere Personen aktiv unterstützen und respektieren, herzlich willkommen.
Im Oktober findet dieses Jahr das DOXS Ruhr Filmfestival in der 14. Ausgabe statt, welches von Freund*innen der Realität organisiert wird. Los geht es am 9. Oktober um 20 Uhr mit einem Kurzfilabend im atelier automatique.
Adolf Hitler und der Chef des Bochumer Vereins Walter Adolf Borbet am 14. April 1935 in Bochum
Am Sonntag, den 11.10. ab 14.00 Uhr bietet die VHS in Kooperation mit der VVN-BdA einen Stadtrundgang zum Thema „Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum“ an: »Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen.
Das Hattinger Forum für Demokratie lädt am Sonntag, den 11. Oktober 15:00 Uhr im Bürgerzentrum Holschentor zu einer Veranstaltung ein zum Thema Völkische Ideologien im Natur- und Umweltschutz: »Eine Verbindung mit völkischem, nationalistischem und faschistischem Gedankengut ist Teil der Historie des Naturschutzes in Deutschland. Obwohl die Aufarbeitung hier weitestgehend abgeschlossen ist, bieten Natur und Umweltschutzthemen noch immer Ansatzpunkte für die menschenfeindlichen Ideologien Rechtsextremer.
Unter dem Motto „Weil Radfahren glücklich macht“ hatten der ADFC Bochum und die Radwende heute zu zu einer großen Fahrraddemonstration aufgerufen. Mehr als 250 Radler:innen kamen und starteten eine zweistündige Tour vom Rathaus aus in einem großen Bogen durch die Stadt bis zur KoFabrik, wo das schönste Fahrrad prämiert wurde. Marek Nierychlo, Vorsitzender des ADFC Bochum sagte zur Begrüßung: »Ich hoffe, ihr habt euch schon glücklich gefahren und habt gleich noch mehr Spaß, mit vielen anderen über die Bochumer Hauptstraßen zu radeln, die leider nicht immer so frei und sicher sind.
Die Linksfraktion hat einen Newsletter mit einem ausführlichen Bericht über die Ratssitzung am Donnerstag dieser Woche veröffentlicht. Themen sind u.a.: Wärmewende, Kulturförderrichtlinien, Baumfällungen, Bürgerbeteiligung, Kinder- und Jugendförderplan und ÖPNV-Kürzungen.
Samstag 03.10.26, 18:01 Uhr
Film über Sprachenrechte, Demokratie, Menschenrechte
Am Donnerstag, den 8. Oktober um 18:00 Uhr zeigt das Fritz Bauer Forum den Film „650 Wörter/Kelime/Words“. Anschließend findet eine Diskussion u.a. mit Filmemacherin und Autorin Martina Priessner statt. Zum Film: »Zur Zeit ist die Familienzusammenführung in der Bundesrepublik ausgesetzt. Wenn sie wieder möglich sein wird, gilt das Bestehen der Sprachprüfung „Start Deutsch 1“ des Goethe-Instituts als Voraussetzung. Die Prüfung erfordert die Beherrschung eines aktiven Wortschatzes von 300 und eines passiven Wortschatzes von 650 Wörtern.
Die Ruhr-Universität hat 20 Jahre lang vergeblich versucht, als Exzellenz-Universität ausgezeichnet zu werden. In einem neuen Anlauf – dieses Mal in einer Kooperation mit der TU Dortmund – ist es gelungen. Rektor und Oberbürgermeister (Foto) feierten im Siegesrausch den Erfolg, der Ruhm und viel Geld mit sich bringt. Zur Meldung der RUB. Der freie Zusammenschluss von Student*innenschaften (fzs) äußert dagegen fundamentale Kritik an der Fortführung der Exzellenzstrategie: »Während die Politik fünf neue Exzellenzstandorte kürt und von Leuchttürmen mit internationaler Strahlkraft spricht, warnt der fzs vor verheerenden Folgen dieses Konkurrenzkampfes für Studierende und den alltäglichen Hochschul – und Lehrbetrieb.
Bastian Pütter, Redaktionsleiter des Straßenmagazins Bodo, ergänzt die Vorstellung der Oktoberausgabe der Zeitschrift durch einen Bericht über ein Treffen von StraßenzeitungsmacherInnen aus aller Welt in Glasgow. Außerdem problematisiert er den Diskurs über das Sicherheitsgefühl: „Gerade die Menschen, die anderen ein Gefühl von Unsicherheit vermitteln – etwa Obdachlose oder drogenabhängige Menschen – haben jedoch ein reales Risiko, Gewalt zu erfahren. Um wessen Sicherheitsgefühl geht es also?“
Das Kleinste Kino Bochums in der BASTION Bochum zeigt in Kooperation mit DOXS RUHR am 05. Oktober um 19:30 Uhr den Film A Song Without Home. Informationen über das DOXS Ruhr-Festival 2026 finden sich hier. Über den Film A Song without home schreibt das Kino:
Mehr als 120 Teilnehmer:innen „beschirmten“ gestern vor der Sitzung des Bochumer Stadtrates im Ruhrcongress den Kinder- und Jugendring und den Verein der Quartiershalle der KoFabrik vor Angriffen der Bochumer AfD. (Näheres in der Ankündigung)
Am 01.10. ging es bei einer Anhörung im Landtag um das Psychisch-Kranken-Gesetz (kurz PsychKG) NRW. Dazu schreibt der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener: »Alle Expert*innen, so auch der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener, sprachen sich gegen den Entwurf der Landesregierung in der aktuellen Fassung aus.
Die Omas gegen Rechts Bochum & West protestieren in einem offenen Brief an den Stadtrat der Stadt Heidenau gegen dessen Beschluss, keine Stolpersteine im öffentlichen Raum mehr zuzulassen. In dem Brief heißt es: »Wir protestieren entschieden gegen diesen Beschluss.
Die Feminist Future Konferenz ist vorbei und es stellt sich die Frage, welche Impulse aus der Konferenz wir in Bochum gemeinsam umsetzen wollen? Deswegen laden die feministische Allianz und der Rat von Unten alle, die an der Konferenz teilgenommen haben, zu einem Nachtreffen in Bochum ein.
Am 10. Oktober feiert die Leo Kofler-Gesellschaft (LKG) ihr 30-jähriges Bestehen und lädt dazu von 14 bis 18 Uhr in die KoFabrik ein. Die Gesellschaft gründete sich ein Jahr nach dem Tod des marxistischen Soziologen und Philosophen Leo Kofler (1907-1995) in Bochum und hat sich der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Pflege von Leben und Werk des »wichtigen Vermittlers von alter Arbeiterbewegung und Neuer Linken“ verschrieben.
Das Bochumer Bündnis gegen Rechts lädt ab dem Monat Oktober jeden 2. Donnerstag im Monat ab 19.00 Uhr in der Kneipe „Zitronenhai“, Oskar-Hoffmannstr. 97, zum Stammtisch ein.
Am Sonntag, den 11. Oktober findet ab 14:00 Uhr im Bahnhof Langendreer der neunte „Rat von unten“ statt.
Für alle alten Hasen, diesmal werden nicht alle Thementische wie gewohnt tagen, stattdessen möchten wir Raum schaffen die Demo ,,Bochum bleibt bunt“ und den ,,Spontanen Rat gegen Faschismus und Sozialabbau“ zu reflektieren und weiterzudenken.
Die Pressestelle der Stadt Bochum teilt mit, das Fotos von Lieblingsorten für Stadtteilkalender Hamme gesucht werden: »Für das kommende Jahr ist ein Stadtteilkalender für Hamme geplant, der die Vielfalt des Stadtteils widerspiegelt. Unter dem Motto „Hamme entdecken – Lieblingsorte in Hamme“ sucht die Stadt Fotos, die die persönlichen Lieblingsorte der Bürgerinnen und Bürger in Hamme zeigen.
Am Sonntag wird im Sozialen Zentrum wieder vegan geschlemmt. Alle bringen vegane Leckereien mit und so entsteht ein schönes Buffet. Anschliessend Spielenachmittag – bringt gerne auch Eure Lieblingsspiele mit. Sonntag 04.10. , 13 Uhr Ort Soziales Zentrum, Josephstrasse 2, Bochum
Am 8. Oktober wird im Sozialen Zentrum der Blick gerichtet auf die Arbeitssituation in Warenlagern in Indien in einem Gespräch mit einem Organizer aus dem Bereich Amazon: »Überall auf der Welt beeinträchtigt der Klimawandel Arbeitsplätze. Eine Branche, in der Arbeiter*innen die Folgen spüren, ist der Onlinehandel. Arbeiter*innen berichten von stickigen Warenlagern, hohe Arbeitstempo und extremer Hitze.
»Wie können wir demokratische Räume schützen und stärken, wenn rechte Parteien und Strukturen Druck ausüben, Menschen angreifen oder einschüchtern? Und wie können wir uns gegenseitig unterstützen, vernetzen und handlungsfähig bleiben?« Zur Beschäftigung mit diesen Fragen sind Aktive aus der freien Kulturszene und der Zivilgesellschaft zu einem gemeinsamen Barcamp am 12. Oktober im Bahnhof Langendreer eingeladen.
Im dritten Beitrag zur Bürgerbeteiligung beschäftigt sich bochum-gemeinsam.de mit Bürgerräten und betrachten Beispiele in den Kommunen Flensburg, Pinneberg und Köln, die dieses Konzept einsetzen. Mehr (externer Link)