»Wir wollen alle gut und sicher wohnen: Mietennotstand stoppen!« Unter diesem Titel hat die Linke in Bochum eine Petition an den Rat der Stadt verfasst, mit der die Anerkennung der bestehenden Wohnungsnot und als konkrete Gegenmaßnahmen eine kostenlose Mietberatung, Stärkung der Wohnaufsicht und ein städtisches Wohnungsunternehmen eingefordert werden, das dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schafft.
Das Anfang diesen Jahres in Kraft getretene neue Wehrdienstgesetz schafft die Grundlagen zur Wiedereinführung der Wehrpflicht. Mit ihr soll nach Plänen der Bundesregierung auch der verpflichtende Zivildienst für Kriegsdienstverweigerer zurückkommen. Zu den vorbereitenden Maßnahmen zählt die kürzlich bekannt gewordene Anfrage an die großen Sozialverbände, welche Kapazitäten sie für Wehrdienstverweigerer zur Verfügung stellen können. Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner NRW sieht in der Anfrage »eine Fortsetzung der Salamitaktik hin zur Wehrpflicht« und sagt »Nein zu zivilem Zwangsdienst«.
Das Bochumer Netzwerk »Stadt für Alle« kritisiert die Absage des Konzerts „Viva la Musica – enteignet Vonovia“ durch das Kunstmuseum Bochum und ruft dazu auf, sich an der musikalischen Ersatzkundgebung zu beteiligen. Die Kundgebung für die Kunstfreiheit findet am Freitag, 7. August um 19 Uhr vor dem Kunstmuseum auf dem Goetheplatz statt. Zur Stellungnahme des Netzwerks:
Am Samstag, den 15. August laden das Bezirksjugendwerk der AWO, der Rat von Unten und die Jusos um 18:30 Uhr in die KoFabrik zu einer Lesung mit Christopher Wimmer zu dessen im April erschienenem Buch „Alles muss man selber machen – Zur Geschichte der Rätebewegungen, von der Pariser Kommune bis Rojava“ ein:
Die Internationale Konferenz ‚Feminist Futures II: Feministisch vergesellschaften – Her mit dem ganzen Leben!‘, vom 25. bis 27.09. an der RUB, möchte die Themen von Feminismus und Vergesellschaftung miteinander in Verbindung bringen.
In Absprache mit Melanie Stitz – sie ist als Büroleiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW an der Organisation beteiligt -bringen wir heute dazu eine gekürzte Fassung ihres Interviews mit dem Netzwerk Care Revolution.
Der ADFC Bochum ruft dazu auf, die Radfahrbedingungen in Bochum zu bewerten und sich an einer neuen Umfrage des ADFC zu beteiligen, die erstmals die Perspektive von Kindern und Jugendlichen auf das Radfahren in den Vordergrund rückt. Die Befragung startet am 1. September, um zu Beispiel ermitteln, wo Radwege zu schmal oder Kreuzungen zu unübersichtlich sind. Oder läuft vielleicht schon alles rund? Zur Pressemitteilung des ADFC Bochum:
Vor 81 Jahren starben in Hiroshima und Nagasaki durch den Massenmord der ersten beiden Atombomben 250 000 Menschen. Daran erinnert das Bochumer Friedensplenum und ruft am kommenden Donnerstag, den 6. August um 16 Uhr zu einer gemeinsamen Mahnwache am Hiroshimatag am Husemannplatz auf.
Die Linke Bochum beschäftigt sich im Rahmen ihrer 14-tägigen Aktiventreffen in einer vierteiligen Vortragsreihe mit dem Thema „Know Your History – 5 vor 33?“. Die Reihe beginnt am 4. August um 18.30 Uhr in den Räumen der Linken, Universitätsstr. 75. Veranstaltungen der Linken sind öffentlich. Die ausführliche Beschreibung der vier Veranstaltungen:
Anlässlich des islamistischen Anschlags auf den Berliner CSD meldet sich das NetzwerkStadt für Alle erneut zum Thema Sicherheit zu Wort: »In der zweiten Hälfe des Jahres 2025 beschäftigten wir uns intensiv mit der Frage, was Sicherheit in der Stadt aus der Perspektive von Menschen bedeutet, die im allgemeinen Sicherheitsdiskurs – in dem es zumeist um sogenannte Angsträume oder die Bedrohung durch „fremde Männer“ geht – keine Rolle spielen. Darum ist auch die Forderungen der meist rechten Stimmen nach mehr Strafen, mehr Abschiebungen und mehr Überwachung keine Lösung, sondern eine Ablenkung von den Forderungen der Betroffenen.
Am Freitag, dem 7. August lädt die Initiative Lebenslaute um 19 Uhr zu einem Kundgebung unter dem Motto „Viva la Musica – enteignet Vonovia“ ein. Ort ist der Goetheplatz neben dem Kunstmuseum. Die Musikstücke werden mit Texten umrahmt, die das Motto näher erläutern. Die Stadt Bochum hatte verboten, dass die Vorstellung – wie ursprünglich vereinbart – im Museum stattfinden darf. Näheres zum Verbot.
Samstag 01.08.26, 07:46 Uhr
Der Verein Solidarische Landwirtschaft ist startbereit
Die Solidarische Landwirtschaft (Solawi) Bochum will eine gemeinschaftlich organisierte Landwirtschaft aufbauen. Ihr Ziel ist der regionale und ökologische Anbau von Gemüse – für eine nachhaltige Ernährungswende in Bochum. Eine rund 2 ha große Ackerfläche ist bereits gefunden und langfristig gepachtet, der erste Teilumbruch ist erfolgt. Bevor die ersten Beete bepflanzt und die Arbeit richtig losgehen kann, braucht es jedoch noch weitere Grundausstattung: eine Remise, Folientunnel, Saatgut und vieles mehr. Dafür hat Solawi jetzt eine Spendenkampagne gestartet.
Die Absage des Konzerts „Viva la musica – enteignet Vonovia“, das für den 7. August im Kunstmuseum geplant war, stößt auf heftige Kritik. Die Linke Ratsfraktion spricht von Zensur, die attac-Stadtgruppe Bochum kritisiert die Unterdrückung einer notwendigen Diskussion. Das Konzert sollte die Rolle großer Wohnungsunternehmen bei der immer schärferen Wohnungsnot zur Diskussion stellen.
Der Feierabend geht in die nächste Runde. Jeden letzten Freitag öffnet das Wiesmann’s in Wattenscheid, Hochstraße 65, die Türen für Begegnung, Plausch und ein gepflegtes Bier in gemütlicher Atmosphäre. Es gibt kleine Snacks und Musik zum Ausspannen. Und jetzt auch das neue Parklett direkt vor der Kneipe! So geht Wiesmann’s.
Das Kulturhistorische Museum Haus Kemnade, An der Kemnade 10, Hattingen, präsentiert am Sonntag, 9. August, um 16 Uhr ein besonderes Sommerkonzert zum musikalischen Erbe der Klappentrompete. Der Trompeter Pedro Henrique de Souza Rosa und der Pianist Pedro Henrique Girotti Sperandio bringen dabei die facettenreiche Klangwelt dieses historischen Instruments inmitten der aktuellen Ausstellung „Blecherne Vielfalt“ zu Gehör:
20 Individuen, 20 Styles, 20 Vorlieben! Eine*r radikaler als der/die andere – antifaschistisch! Stickern, kleben, installieren, bomben, taggen, pasten, Styles oder einfach Dinge umwickeln. Das alles in einer Crew. Geht nicht?
Das geplante Konzert „Viva la Musica – enteignet Vonovia“ am 7. 8. im Kunstmuseum Bochum kann nach Angaben des politischen Orchesters Lebenslaute nicht wie vorgesehen stattfinden. Geplant war ein Konzert mit klassischer Musik und Redebeiträgen zu Wohnungsnot, Verdrängung und dem Geschäftsmodell großer Immobilienkonzerne. Nachdem in der Veranstaltungsankündigung Vonovia als Beispiel genannt wurde, wurde die bereits bestätigte Reservierung gekündigt. Das Museum hatte das Konzert schon auf seiner Webseite angekündigt.
Nach dem Verkehrsversuch im vergangenen Jahr zur zukünftigen Gestaltung der Oskar-Hoffmann-Straße zeichnet sich nun eine politische Entscheidung ab. Nach dem Willen von SPD und Grünen soll der grundsätzliche Straßenquerschnitt unverändert bleiben. Der ADFC Bochum bewertet dies kritisch und spricht von einer vertanen Chance für mehr Verkehrssicherheit und eine zukunftsfähige Mobilität.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) informiert: »In der dritten Ferienwoche macht der mobile Hochseilgarten des Stadtsportbundes Bochum e.V. wieder Station im LWL-Museum Zeche Hannover. Von Mittwoch (5.8.) bis Freitag (7.8.) jeweils von 14 bis 18 Uhr verspricht das Angebot Kletterspaß in luftiger Höhe. Gesichert mit Helm, Gurt und Rundum-Leine geht es auf 2,50 Metern über Balken und Seile. Zwei Bungee-Trampoline sorgen für extra Schwung. Wer mindestens 1,10 Meter groß ist oder maximal 90 Kilogramm wiegt, kann mitmachen. Empfohlen werden sportliche Kleidung und Schuhe.«
Die Augustausgabe des Straßenmagazins ist anders. Statt Geschichten aus der Region versammelt sie Porträts, Reportagen und Interviews aus der ganzen Welt. Sie stammen von JournalistInnen der Partnermagazine im internationalen Netzwerk der sozialen Straßenzeitungen. Die LeserInnen erwartet »mutmachender, kritischer und überraschender Journalismus aus Italien, Kanada und der Ukraine, aus Amsterdam, Mitrovica und Oklahoma, von hoher See und aus dem australischen Outback«, verspricht die bodo-Redaktion.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der im Umweltausschuss nun beschlossenen Transparenz im Stadtbaumkonzept: »Im Mai 2025 hat die Stadt Bochum an der Universitätsstraße großflächig für ihr „StadtBaumKonzept“ als „Strategie, die wirkt“, geworben. Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung freut sich über jeden Baum in Bochum und kritisiert genau deshalb nicht erst seitdem die fehlende Transparenz bei Baumfällungen und Waldrodungen.