Der Bahnhof Langendreer zeigt am Mittwoch, den 17. Juni um 19 Uhr „The New Silicon Valley“: »Es stellt eine Zukunft dar, in der der menschliche Körper selbst zur Mine wird: Knochen verwandeln sich in Gold, Daten werden extrahiert wie Rohstoffe. Von den Versprechen des CEOs und den Stimmen des Kundenservices von C.MIB eingeführt, begegnet das Publikum den Angehörigen dieser Zukunftsgesellschaft. In ihren persönlichen Berichten erfährt es die neue Technologie hautnah.
Regina Mertens und Günter Pohl bieten am Donnerstag, den 18. Juni um 18.00 Uhr im Fritz Bauer Forum einen Einblick in die aktuelle Lage auf Kuba: »Der Abend beginnt mit einem Bericht über die medizinische Notsituation auf Kuba und die aktuelle Hilfe durch die Humanitäre Cuba Hilfe e.V. Bochum, gefolgt von einer Einordnung der US-Blockade in den politischen Gesamtkontext. So wird deutlich, welche medizinischen und sozialen Auswirkungen die Politik der USA nach sich zieht. Im Anschluss ist Raum für Fragen und Gespräch.
Der Bahnhof Langendreer lädt am Mittwoch, den 17. Juni um 18.30 Uhr zu einem Workshop „Argumentationstraining gegen Rechts“ mit Ali Can ein: »Immer wieder hören wir, dass geflüchtete Menschen an allem schuld sein sollen. Die Hetze gegen Geflüchtete schürt Ausländerfeindlichkeit und spaltet unsere Gesellschaft. Doch wie kann man reagieren, wenn beim Treffen mit der Familie oder den Arbeitskollegen mal wieder rassistische Aussagen getätigt tätigt?
Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt lehnt den Vorschlag der Verwaltung, auf der Brachfläche am City-Tor Süd ein neues Gymnasium zu bauen, deutlich ab. “Das ist kein sicherer Ort für eine Schule”, erklären Kai Aschenbach, schulpolitischer Sprecher, und Jürgen Dassow, planungspolitischer Sprecher. “Die Nähe zum Konsumraum für harte Drogen auf der Viktoriastraße., die Allgegenwart von Bars und Alkohol im Bermudadreieck sind nicht optimal. Dazu kommt, dass sich auch tagsüber eine große Zahl unterschiedlichster Menschen in diesem Bereich aufhalten und die Schule als Schutzraum für Kinder und Jugendliche besonders gegen das Betreten von schulfremden Personen gesichert werden muss”, so Aschenbach und Dassow.
Die Anti-Ableistische Aktion – Ruhr lädt zu einem Drag-Workshop am 19. Juni ein: »Drag ist nicht nur ein Look. Es ist eine Kunstform mit Geschichte, Tiefe und jeder Menge Glamour. In diesem zweiteiligen Workshop mit BAPHOMETH lernt ihr, was Drag wirklich ist und könnt es dann direkt selbst ausprobieren: Make-Up, Perücken, Kleidung, Performance. Und zum Abschluss? Ein offener Lipsync Shuffle, bei dem ihr die Bühne erobern könnt!
HAMME IM GESPRÄCH – die offene Dialogreihe im Stadtteil fragt am Freitag, den 19. Juni 2026 um 17:00 Uhr: Was bewegt uns politisch – hier im Stadtteil, in der Gesellschaft, in der Welt? Die politischen Gesprächsrunde trifft sich ein Mal im Monat und bietet einen offenen Raum für Austausch, Fragen und unterschiedliche Perspektiven.
Nach nur drei Monaten Laufzeit will die Stadtverwaltung das Bochumer Förderprogramm für Steckersolaranlagen wieder beenden. Dagegen wendet sich die Ratsfraktion Die Linke mit einem Antrag für die kommende Ratssitzung. Statt die Förderung einzustellen, soll die Stadt gezielt daran arbeiten, mehr Haushalte mit geringem Einkommen zu erreichen.
Aktivist*innen der Kampagne NRW Appell AfD-Verbot aus Bochum laden herzlich ein zu einer Kundgebung am 18.6. von 14:30 bis 16:30 Uhr auf der Wiese vor dem Landtag. In dieser Zeit wird auch eine Delegation des Appells im Landtag von dem Ministerpräsidenten Wüst empfangen:
114.000 Stimmen für die Demokratie – NRW setzt ein Zeichen
NRW-Appell übergibt Unterschriften an Ministerpräsident Wüst – Kundgebung vor dem Landtag
Bei der Verlegung der Stolpersteine am 8.6.2026 hat auch die VVN-BdA Bochum die Patenschaft für einen Stolperstein übernommen. Er erinnert vor dem Wohnhaus in der Burgstrstraße 16 an Karl Frebel, einen engagierten Kommunisten aus Wattenscheid. Er baute in Wattenscheid eine Widerstandsgruppe gegen das faschistische Regime auf. Er wurde verhaftet und starb 1943 an den Folgen der Folter und Misshandlungen in der Haft. Die Dokumentation der VVN-BdA über Karl Frebel:
Wenn Autofahrende auch nur gering beeinträchtigt werden, wird sorgsam darüber berichtet. Wenn Radfahrende oder Fußgänger:innen betroffen sind, gibt es keine Infos. Die erfahren erst von der Sperrung, wenn sie nicht weiterkommen. Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung schildert, was die Stadt bei der Umleitung der Opeltrasse in Steinkuhl angestellt hat. Dazu eine Bildergeschichte:
Die Ratsfraktion Die Linke Bochum hat einen Offenen Brief an die Stadträt*innen von SPD und Grünen verschickt, in dem sie sich gegen die Pläne für den Bau eines elftes Gymnasium gegenüber des Burmada-Dreiecks ausspricht und stattdessen die Gründung einer siebten innenstadtnahen Gesamtschule fordert. »Um einen deutlichen Akzent für mehr Bildungsgerechtigkeit zu setzen“, appelliert das Schreiben an Rot-Grün ihre Gestaltungsmehrheit im Stadtrat zu nutzen.
Nach dem Auftakt der Sozialproteste im Ruhrgebiet mit rund 1000 Teilnehmenden am 1. Juni in Essen ruft Die Linke Bochum gemeinsam mit dem Bündnis „Es reicht! Das Leben bezahlbar machen“ zur nächsten Demonstration gegen Sozialabbau, steigende Lebenshaltungskosten sowie Kürzungen im Gesundheits- und Sozialbereich auf: Am 15. Juni um 18 Uhr auf dem Heinrich-König-Platz in Gelsenkirchen.
von Dr. Wilfried Korngiebel Im Zusammenhang mit der Stolperschwellenverlegung und dem Gedenken an die Euthanasie-Opfer ist auch an Paul Brune (1935-2015) aus Altengeseke zu erinnern, der mit Glück und Intelligenz das NS-Euthanasieprogramm in Lippstadt, Aplerbeck und Niedermarsberg überlebte. Nach 1945 wurde er zwecks „Familienpflege“ auf einen Bauernhof gegeben und musste de facto Zwangsarbeit leisten.
Am 17. Juni, 18.30 Uhr, lädt die Bochumer IPPNW Gruppe in Kooperation mit der Stadtbücherei Bochum zu einem Vortrag von Dr. Jürgen Altmann über die neuen Mittelstreckenwaffen ein, die demnächst in Deutschland stationiert werden sollen. Der Referent ist ehemaliges Mitglied der Arbeitsgruppe Physik und Abrüstung am Lehrstuhl Experimentelle Physik III an der TU Dortmund. Am Rande wird er auch auf die sonstigen Aufrüstungspläne in Deutschland und Europa eingehen und das militärische Kräfteverhältnis zwischen NATO-Europa und Russland beleuchten.
„Hunderte Bochumer Menschen, Erwachsene und Kinder, mit geistigen Behinderungen, mit psychischen Erkrankungen oder mit sogenanntem „asozialen“ Verhalten, sind in der Nazizeit Opfer des „Euthanasie“-Programms geworden“. Daran erinnerte gestern Anette Wichmann von den Omas gegen Rechts bei der Verlegung einer „Stolperschwelle“ vor dem Bochumer Rathaus.
In einer gemeinsamen Veranstaltung der Heinrich-Böll-Gesamtschule Bochum in Kooperation mit Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. (Mittleres Ruhrgebiet), rosa strippe e.V. und der Stadtbücherei Bochum ist der Autor Lutz van Dijk zu Gast und in der Ankündigung heißt es: »Im August 2024 stellte er in der Zentralbücherei mit dem Roman „Irgendwann die weite Welt“ den ersten Teil seiner autobiografischen Erzählreihe vor. Darin schildert er sein Aufwachsen in Westberlin zu Mauerzeiten bis zum Aufbruch nach New York mit 18. In der Fortsetzung „Die weite Welt“ begleiten wir Lutz van Dijk nun über Hamburg, Jerusalem, Amsterdam und Kapstadt bis in die Gegenwart.
Das Fritz Bauer Forum informiert in seiner aktuellen Pressemitteilung über eine Veranstaltung am kommenden Montag: »Am 15. Juni stellt der Hamburger Autor Arne Semsrott sein neues Buch „Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück.“ im Bochumer Fritz Bauer Forum vor. Gemeinsam mit Punktgenau – Forum für politische Bildung und dem Bochumer Haus der Begegnung wollen wir die Lesung und das anschließende Gespräch möglichst vielen Menschen zugänglich machen. In diesem Zuge wird es unter anderem eine Verdolmetschung in die deutsche Gebärdensprache geben. WICHTIG: Die Veranstaltung ist ausverkauft, es wird keine Abendkasse geben.
Zu der Frage: „Neutralität – Gebot oder Mythos?“, veranstaltet das „Bochumer Bündnis gegen Rechts“ zusammen mit der Kampagne „NRW Appell für ein AfD Verbot“ am 15.6.2026 um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion in der Rotunde in Bochum, Am Kulturgleis 3-5. Die Rektorin der Ev. Hochschule Bochum wird dazu das Eingangsreferat halten. Die Pressemitteilung der Veranstalter: »Gibt es wirklich so etwas wie ein „Neutralitätsgebot“? Und wenn ja, für wen gilt es und für welchen Tatbestand? Oder ist das sogenannte „Gebot“ doch eher ein Mythos und dient nur der Verhinderung jeder Kritik an der radikalen Rechten, namentlich der AfD?
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zum August-Bebel-Platz-Umbau im Hauptausschuss: »Trotz Überarbeitung sind die von der Verwaltung vorgelegten Umbaupläne für den August-Bebel-Platz in der Bezirksvertretung Wattenscheid erneut durchgefallen. Eine Mehrheit ist weiterhin gegen den Umbau zu einem autofreien Platz. Betroffene vor Ort haben sich gegenüber der Lokalpresse ebenfalls immer wieder gegen die Herausnahme des Autoverkehrs ausgesprochen.
Im Rahmen der Ausstellung „Origami for Peace – Die Kunst des Papierfaltens und die aktuelle Friedensbewegung“ zeigt die Stadtbücherei Bochum am Mittwoch den 10. Juni in Kooperation mit der Bochumer IPPNW-Gruppe den Antikriegsfilm-Klassiker “The Day After – Der Tag danach”. »The Day After – Der Tag danach, 1983, 122 Min., FSK 12, ist ein eindringlicher US-Fernsehfilm von Nicholas Meyer, der die Auslösung eines Atomkriegs und seine Folgen für die Bevölkerung im Mittleren Westen der USA schildert.
Im vierten Teil der Antifeminismus-Reihe lädt das Offene Antifa Café am 19. Juni zu einem Vortrag über rechte christliche Influencer*innen ins Sozialen Zentrum Bochum ein. Einlass ist ab 18:30 Uhr, im Anschluss gibt es veganes Essen und Getränke gegen Spende.
Anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz von Bund und Ländern ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am Mittwoch, 10. Juni, in Hannover zur Kundgebung auf. Busabfahrt in Bochum ist um 8 Uhr neben dem Hauptbahnhof. Ver.di protestiert gegen den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung und den Referentenentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes.
Bochum Gesund und Solidarisch lädt am Donnerstag, den 11. Juni um 18.30 Uhr im LutherLab, Alte Bahnhofstr. 166 zu einer Informationsveranstaltung ein: »Osteoporose und hierdurch bedingte Folgekrankheiten sind allgegenwärtig und wir stellen so manches gar nicht infrage. Im Alter wird man eben kleiner und krummer? Der sprichwörtliche Witwenbuckel gehört irgendwann dazu? Sturz und Schenkelhalsbruch im Alter nehmen wir achselzuckend als gegeben hin? Das sollte sich ändern, denn wir können in jedem Lebensalter viel tun und dieses ganz einfach in unseren Alltag einbauen.
Das feministische Archiv Auszeiten lädt zu einem in englisch geführten Stadtrundgang am Sonntag, den 14. Juni ein: »Travel through the women’s history of Bochum! The women from the 20th and 19th centuries and from earlier periods introduced in the walking tour will not only lead you to interesting sights like Bergbaumuseum, Pauluskirche and Kunstmuseum, but will introduce you to the lives of courageous women and the part they played in the history of the city and in women’s liberation. Learn about Ursula Schafmeister, the first female priest in Bochum, Nora Platiel, a Jewish lawyer in exile, and many more.«
Widersetzen Bochum lädt am kommenden Dienstag zu zwei Terminen ein: »Noch keine Bezugi für Erfurt? Lust beim Mega-Zoom dabei zu sein, aber keine Lust das alleine zu tun? Bock einen alkoholfreien Soli-Cocktail zu trinken? Noch ohne Busticket für unsere Anreise nach Erfurt? Dann haben wir die perfekte Veranstaltung für euch: Unseren Tresenabend am 9. Juni um 18:00 im Naturfreundezentrum Langendreer, Hohe Eiche 20,
Im Rahmen des Seminars „Film und Frauenrechte in Indien, Pakistan und Bangladesh“ zeigt Amnesty International am Mittwoch, den 10. Juni um 18 Uhr im Kino Endstation am Mittwoch, das preisgekrönte Drama Joyland (Pakistan, 2022), ein eindringlicher Film über Geschlechterrollen, Identität und den Mut, gesellschaftliche Normen zu hinterfragen.
Nach einer Mitteilung aus dem Polizeipräsidium muss der Besuch der Ausstellung leider verschoben werden. Er findet nun am 30.07.26 statt. Die VVN-BdA Bochum organisiert am 30. Juli 2026 von 15:00 bis 17:00 wieder einen Besuch der Ausstellung „Schlaglichter – von Verblendung zu Veränderung“.»Das Polizeipräsidium Bochum hat mit der Ausstellung – unter Mitwirkung u.a. der Bochumer VVN – eine Dauerausstellung geschaffen. Sie erlaubt einen Blick auf das Handeln der Bochumer Polizei während der NS-Zeit. Sie war für das Schüren von Ängsten, die Anwendung von Gewalt und die generelle Einschüchterung der Bevölkerung verantwortlich. Dies betraf auch die Verfolgung politisch Andersdenkender sowie von Personengruppen, die in der NS-Ideologie als minderwertig angesehen wurden.
Am 9. Juni 1933 brannten nach Einbruch der Dunkelheit auf dem Kaiser-Friedrich-Platz (heute Imbuschplatz) in Bochum Bücher von Erich Kästner, Nelly Sachs, Joachim Ringelnatz, Irmgard Keun, Jack London, Else Jerusalem, Hilde Marx, Mascha Kaléko, Erich Maria Remarque und vielen Anderen! Die Omas gegen Rechts und die Aktiven der Quartiershalle wollen am Dienstag, den 9. Juni ab 18 Uhr lesend erinnern, gedenken und laut ausrufen: Nie wieder! Niemals Vergessen! Ort: vor der Quartiershalle/KoFabrik, Stühmeyerstraße 33
Eintritt frei
Freitag 05.06.26, 22:23 Uhr
Radtour auf den Spuren von Zwangsarbeitern der Zeche Constantin
Die Initiative Gedenkort Bochum-Bergen lädt am 13. Juni in Kooperation mit der Volkshochschule zu einer Radtour ein unter dem Motto „Gras drüber – Misstraut den Grünflächen!“ Ausgehend vom ehemaligen Lager und künftigen Gedenkort Bochum-Bergen machen wir uns mit dem Fahrrad auf den Weg der osteuropäischen Zwangsarbeiter der Zeche Constantin im Zweiten Weltkrieg: „Erneut begann die Arbeit und wieder gab es Rübensuppe, wieder den Holzklotz an den Beinen, daran erinnere ich mich wie an einen Albtraum“, berichtet 1998 Nikolaj Storoschenko aus Donezk von seiner Kriegserfahrung in Bochum als jugendlicher Zwangsarbeiter auf Zeche Constantin der Große (1942-1945). Welche Spuren der Zeche sind heute noch sichtbar und welche Geschichte erzählen sie?