Heiko Koch erinnert an den Todestag von Josef Anton Gera: »Vor 29 Jahren, in der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober 1997, verstarb der Frührentner Josef Anton Gera (Foto) an den Folgen eines gewalttätigen Überfalls zweier Rechtsradikaler auf ihn.
Am morgigen Montag, 19. Oktober, beginnt im Obergeschoss der Bochumer Zentralbücherei eine interaktive Ausstellung zum Thema „Anti-Feminismus“. Die Plakatausstellung lädt anhand von 11 Positionen nicht nur dazu ein, sich mit dem Thema zu beschäftigen, sondern spricht die Besucher*innen aktiv an und fordert zum Mitmachen und Meinungsaustausch auf.
Existiert sie noch, die Beziehung zwischen Mensch und Natur? Diese Frage stellt der Dokumentarfilm „humane, nature“ der am kommenden Sonntag um 16 Uhr im Kino Endstation gezeigt wird und in der Ankündigung des Kinos heißt es dazu:
Am Samstag, 31. Oktober veranstaltet die Rosa-Luxemburg-Stifung in der Quartiershalle der KoFabrik ein Klimaseminar. Eine Anmeldung ist erforderlich: »Hitzetote, Waldbrände, Trockenheit – die Klimakrise wird auch in Europa immer spürbarer. In vielen Ländern des Globalen Südens sind die Auswirkungen seit langem weitaus drastischer, obwohl diese Länder nur einen sehr kleinen Beitrag zum CO2-Ausstoß leisten.
Im Bahnhof Langendreer startet am kommenden Samstag wieder einmal ein workshop zum Thema „Gewaltfreie Komunikation“. Es handelt sich um den ersten Teil eines zweiteiligen Workshops. Auf der Webseite des Bahnhofs wird darauf hingewiesen, dass er zum jetzigen Zeitpunkt bereits ausgebucht ist, aber Anmeldungen auf einer Warteliste aufgenommen werden. Worum geht es:
Am kommenden Samstag ist im Prinz-Regent-Theater (prt) wieder dragtime: »Bless, Queen of prt is back! Wie immer bringt Ms. Foxy Bless großartige Künstler:innen nach Bochum und feiert die vielen Facetten des Drag: elegant, sinnlich, künstlerische Finesse mit einem Hauch von Grandezza – fernab von Klischees, aber voller Charme und Überraschung.
An die 100 Radfahrerinnen und Radfahrer haben heute für Sicherheitstrennstreifen an Parkstreifen demonstriert. Die Radwende berichtet über ihre Aktion: »Immer wieder werden in Bochum Radfahrende verletzt, wenn sich vor ihnen plötzlich eine Autotür öffnet. Deshalb sehen Vorschriften einen Sicherheitstrennstreifen von 75 cm neben Parkstreifen vor.
Das Bündnis gegen Rechts bietet in Kooperation mit der VHS am Samstag, den 24.10. eine Fahrradtour zu Stätten ehemaliger Zwangsarbeiterlager in Bochum an. Die Strecke führt vom Jahrhunderthaus über den Josef-Anton-Gera-Platz zur Stolperschwelle am Kreisverkehr Kohlenstrasse, dann an den Gedenkort für die jüdischen Häftlinge des KZ-Außenlagers Buchenwald an der Brüllstrasse, von dort zu den „Sauren Wiesen“ und zu der Gedenktafel für erschossene Zwangsarbeiter des Lagers Mariannenplatz an der Talstrasse.
Das Referat Gewerkschaftliche Bildung der GEW NRW lädt am 23.11. von 10.00 – 16.00 Uhr zu einem Workshoptag nach Bochum ein. Der Titel lautet „Der Charme des Autoritären. Erkennen. Einschreiten. Abwehren.“ In Workshops geht es um Umgangs- und Interventionsmöglichkeiten gegenüber dem erstarkenden Rechtsextremismus, z.B. im Klassenzimmer, Chatgruppen, im Kollegium etc.
Die Gründung des Rüstungs-Netzwerkes „Dual Use Rhein Ruhr“ durch die Wirtschaftsförderungen von vier Ruhrgebietsstädten stößt auf eindeutige Kritik der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) NRW.
Maria Pinińska-Bereś (1931 – 1999) ist eine der außergewöhnlichsten Persönlichkeiten der polnischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Zu ihrem Werk zählen Skulpturen, Installationen und Performances.
Am 12. Juni 2026 trat die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Kraft. Auf Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde Hattingen-Sprockhövel erläutert Dr. Kerem Schamberger, Referent für Flucht und Migration bei medico international, die Folgen für Geflüchtete und das Recht auf Asyl.
Das PRINZ REGENT THEATER (PRT) bringt mit „Als wir Schwäne waren“ ein Stück nach dem gleichnamigen Roman von Behzad Karim Khani auf die Bühne.. »Für uns ein besonders wichtiges Projekt«, sagt Sabine Reich, künstlerische Leiterin des PRT.
In seiner Reihe zur Bochumer Stadtgeschichte lädt das Stadtarchiv zum Vortrag „Sterilisation und Euthanasie psychisch kranker Bochumer Bürger“ ein. Referent an diesem Abend ist Prof. Dr. Georg Juckel, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikum Bochum.
Der Mieterverein Bochum lädt zu einer Veranstaltung mit Christoph Trautvetter (Netzwerk Steuergerechtigkeit) ein, die sich mit problematischen Vermietern in Bochum beschäftigt.
Am kommenden Mittwoch findet in Bochum Dahlhausen der 2. Wandersalon statt und er orientiert sich an der Frage, wie ein Quartier gemeinsam und am Gemeinwohl orientiert gestaltet werden kann:
Die Ratsfraktion der Linken fordert, dass es in Sachen Straßenmusik keinen Bochumer Sonderweg geben soll und fordert die Abschaffung der Gebühren: »25 Euro für fünf Tage, dazu ein Gang ins Rathaus. Die Linke im Rat der Stadt Bochum will diese Gebührenpflicht für Straßenmusik abschaffen und stellt dazu einen Antrag im nächsten Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit am kommenden Donnerstag.
Im Rahmen des Heimaten-Festivals finden im Bahnhof Langendreer und im Kino Endstation zwei Veranstaltungen statt: am Freitag, 16. Oktober werden zwei Filme „Children of Diaspora“ und „EUphoria“ und am Sonntag, 18. Oktober im Studio 108 eine Finissage. Was ist HeimA(R)Ten: »Ein dreitägiges Programm, das afro-diasporische Erfahrungen, Geschichten, Kulturen und Identitäten durch Film, bildende Kunst und gemeinsamen Austausch erkundet. Das Programm vereint eine Ausstellung, Filmvorführungen, eine Diskussion mit Fragerunde sowie eine Finissage und schafft so einen Raum, um verschiedene Frequenzen und Verbindungen innerhalb der afrikanischen Diaspora zu entdecken.
»Sollen sich die Betroffenen doch selber informieren!« So fasst das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung das Motto zusammen, nach dem Planungsamts der Stadt Bochum verfährt, wenn es um Bürgerbeteiligung geht.
Das Projekt Sego macht auf seiner Europatournee Station in der BASTION. Sie bieten »Art-Punk by non punk non artists« – so die Selbstbeschreibung der US-amerikanischen Band«
Am 18. Oktober um 16 Uhr ist PD Dr. Silke Ötsch zu Gast beim 36. politischer Kaffeeklatsch von attac Bochum in der Quartiershalle der KoFabrik- wie immer bei Kaffee, Kuchen und guten Ideen. Der Eintritt ist frei.
In schneller Folge servieren Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider turbulente Geschichten, feinsinnige Verse und skurrile Pointen aus Wilhelm Buschs Schatztruhe. Sie sorgen für einen unterhaltsamen Abend rund um das Werk des großen Humoristen.
Im Rahmen der Reihe „Sprachenrechte – Demokratie – Menschenrechte“ lädt das Fritz Bauer Forum am 15. Oktober um18 Uhr zu zwei Kurzvorträgen ein: Prof. Dr. Hans-Jürgen Krumm (Univ. Wien): bearbeitet das Thema „Sprachenrechte und Sprachengerechtigkeit in Gesellschaft und Schule“. Prof. Dr. Andrea Daase (Univ. Bremen) thematisiert in ihrem Vortrag:„Sprachbildung als Befähigung zu einem demokratischen sprachlich-kommunikativem Miteinander in sprachlich heterogenen Gemeinschaften – eine Aufgabe der inklusive Schule“.
Kinotrailer "Vaterland" - Kinostart 3. September 2026
Das EndstationKino zeigt ab dem 16. Oktober den Film „Vaterland“. Die Filmbeschreibung: »Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika, auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar.
Die Gruppe Azzoncao blickt 35 Jahre zurück: »Viele Menschen sehen sich seit über 10 Jahren mit dem anscheinend unaufhaltsamen Aufstieg der AfD und dem grassierenden Rassismus als Motor dieser Entwicklung konfrontiert. Zum Teil haben sie eine Hoffnung in die ehemalige konservative Kraft, die CDU, dass diese sich gegen den immer offener geäußerten Faschismus der AfD stellt. Angesichts der letzten Vorgänge in Sachsen-Anhalt, wo die CDU anscheinend schon die Koalition mit der AfD beübt, schwankt diese Hoffnung und sie sehen das „demokratische“ Lager schwinden.
Trotz ernsthafter Bedenken veröffentlichen wir die Antwort der BSW – Kreisvorsitzenden auf die von uns dokumentierten Austritte aus der BSW Fraktion. Wir möchten allerdings voranstellen, dass
Eine Enthaltung sehr wohl eine Zustimmung ist, wenn sie nach Adam Riese und zudem gewollt dazu führt, dass die AfD an die Macht kommt
Wer die antidemokratischen, antifeministischen, Queer- und Migrant*innenfeindlichen Grundlagen der Afd nicht ächtet – und das bedeutet ja die Brandmauer – grenzt sich unserer Meinung nach nicht ernsthaft von der AfD ab.
Das wird besonders deutlich, wenn auch noch – mit „Block der Altparteien“- AfD Sprache übernommen wird.
In der Goldkante in der Hattinger Str. spielt am Donnerstag, den 15.10. bottomline aus Köln ihren „Multi-Genre Cinematic Jazz“. Aus der Ankündigung: »Musik als eine klangphilosophische Abhandlung dessen, was uns ausmacht und empfunden als eine Sprache, die uns seit jeher wirklich verbindet.
Die Radwende Bochum ruft für Freitag, den 16. Oktober 2026, zu einer Fahrraddemonstration auf. Sie fordert Sicherheitstrennstreifen zwischen Radwegen beziehungsweise Radstreifen und parkenden Autos. Start ist um 16 Uhr auf dem Rathausvorplatz. Sie schreibt dazu: »Wo Autos unmittelbar neben Radwegen oder Radstreifen parken, können sich öffnende Autotüren zur Gefahr werden. Radfahrende können dagegenprallen, stürzen und sich schwer verletzen. Solche Zusammenstöße werden als „Dooring-Unfälle“ bezeichnet.
Das nächste Treffen von „No-AfD-Wattenscheid findet im Wiesmann’s in Bo-Wattenscheid am Donnerstag, 15.10. statt.
»Die Initiatoren hoffen darauf, dass es bei diesem Treffen wieder voll wird. Um in Wattenscheid etwas bewirken können, werden aber noch mehr aktive Teilnehmer*innen gebraucht. Macht noch mal ordentlich Werbung für neue Mitglieder – Interessent*innen können von Parteien und anderen Gruppierungen sein, denen ein demokratisches Wattenscheid am Herzen liegt aber auch – und das ist wichtig – ganz einfach interessierte Wattenscheider*innen.